30. Geburtstag mit Trüffelsalamipizza im Regenwald

Nachdem wir heute morgen schön gefrühstückt hatten und ich die Kerzen auf meinem Geburtstagskuchen ausgepustet hatte sind wir Richtung Norden Aufgebrochen. Rund 220 Km lagen vor uns bis wir nördlich von Aarhus bei Randes in “Randes Regnskov” (http://www.regnskoven.dk) angekommen sind. Einem Regenwaldzoo in dem die überwiegende Anzahl der Tiere frei in drei großen Kuppelbauten umherfliegt, krabbelt und schwimmt. Den ambitionierten Fotografen freut das natürlich ganz besonders, da man so die nervigen Reflexionen in den Scheiben vermeiden kann. Wenn dafür nicht immer die Linse wegen der hohen Luftfeuchtigkeit beschlagen würde! Leider haben es deswegen einige, an sich schöne Fotos, nicht in den Blog geschafft. Die Blattschneideameisen haben es mir von allen Tieren am meisten angetan. Von den etwa 50 Fotos die ich mit 300mm gemacht habe kamen ebenfalls nur zwei in die nähere Auswahl. Die wenigen mit dem Weitwinkel hatten da deutlich bessere Chancen. Ich denke ich werde mein Gebutstagsgeld doch in das schon lange erwünschte 90mm Makroobjektiv investieren. Spätestens beim nächsten Tier das ich deswegen in seiner vollen Pracht ablichten kann werde ich es mir danken 😉 Und ihr hättet so auch schöne Fotos von den Pfeilgiftfröschen gesehen. Die sind nämlich leider nicht zeigefähig geworden, genauso wie die Anakonda und die grüne Baumschlange 🙁

Trotz des hohen Eintrittspreises von etwa 24,- Euro pro Erwachsenen hat sich der Besuch gelohnt. Die Anlage ist absolut schön angelegt, und den Tieren so nah zu sein ist einfach super. Viele Tiere sind z.B. auch nur durch ein Netz vom Besucher getrennt, statt per Glasscheibe. So bekommt der Netzpyton den Besucher tatsächlich mit und man hört sein fauchendes Züngeln wenn er die Witterung aufnimmt!
Anschließend sind wir nach Aarhus gefahren und haben dort die Innenstadt erkunden. Aarhus ist mit etwa 310.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Dänemarks. Verglichen mit der Fußgängerzone Bielefelds (330.000 Einwohner) könnte man denken es sei eine Millionenstadt. Wir haben selten eine so große und schöne Fußgängerzone gesehen! Nach ein wenig suchen sind wir dann auch bei einem passenden Restaurants für das Abendessen fündig geworden. An einem Wasserlauf, der durch die Stadt führt und im am Hafen mündet, hat uns ein Italiener freundlich seine Pforten geöffnet. Dank des verwirrenden Umrechnungskurses erschienen die Preise auch sehr moderat für das luxuriöse Ambiente. Und auch das Essen klang nicht nur vorzüglich sondern schmeckte auch so! Ein großes Lob an den Küchenchef. Das war die Art von Essen, die man an einem runden Geburtstag zu sich nehmen sollte. Nina wählte sich Pizza Salmon mit geräuchertem Lachs und frischem Gemüse und Kräutern und ich wählte die Pizza mit Trüffelsalami, Mozzarella und Trüffeln.
Anschließend ging es wieder die etwas über zwei Stunden Richtung Süden. Gegen 22.00 waren wir wieder in unserer Ferienwohnung und sind nur froh die Füße hochlegen zu können und den Tag noch mal revue passieren zu lassen. Mit diesem 30. Geburtstag bin ich sehr zufrieden!

Das Video der fressenden Marderhunde, der Blattschneideameisen und der fressenden Flughunde läd übrigens über die Schmalbandleitung hier ziemlich lange hoch. Ich werde es daher, zurück in der Heimat, nachreichen. Also bitte Bookmarken und nächste Woche wieder vorbeischauen!! 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.