Die neue Spielgesellin und das alte Meer

Hi,
nachdem der Sommer nun mit großen Schritten hier bei uns Einzug zu halten scheint, erwachen in mir die „Rausgehgeister“ und ich habe wieder mehr zu schreiben. Diesmal geht es um ein neues Gesicht, darum wie salzig das Meer doch ist und außerdem gibts natürlich noch jede menge Sonne 🙂

Vor zwei Wochen als ich Mittwochs in der Stadt war, und wegen des schönen sonnigen Wetters beschlossen hatte mein Mittagessen im Franclin Square (Elisabeth St./ Macquarie St. – Davey St.) einzunehmen, schob sich auf dem Weg dahin von rechts auf ein mal ein Gesicht in mein Blickfeld und berichtete „Ach, den ‚ kenn ich doch“. Elke war erschienen. Sie war auch gerade aus der Stadt kommen auf ihrem Weg zurück zu ihrem Arbeitsplatz und so gingen wir schwatzend gemeinsam Richtung Hafen. Kurz vor der Ampel an der Macquarie St. schob sich dann ein weiteres Gesicht von links neben uns… Christina von der ‚German Moms‘ Gruppe war aufgetaucht. Zu dritt setzten wir also unseren Weg Richtung Hafen fort, doch der Grund das ich euch das erzähle ist, dass Elke mir berichtete das Dirk mal wieder die Welt aus arbeitstechnischen Gründen bereisen muss und diesmal sogar ausgesprochen lange. Er wird wohl erst knapp nach Weihnachten (25. oder so) wieder zurück sein. Außerdem erzählte mir Elke noch das sie jetzt scheinbar doch ein Au-Pair gefunden haben und das wir uns doch alle mal wieder treffen müssen.
Gegen Ende der Woche kam dann auch die Einladung zum Essen für Samstag Abend (Schweinebraten und roasted potatoes) und bei dieser Gelegenheit haben wie dann auch Ina kennengelernt. Sie ist 22 und kommt zwar ursprünglich irgendwo von ‚drüben‘ 😉 aber wohnt seit einiger Zeit mit ihren Eltern in der Nähe von München. Wie auch immer, wie verstehen uns sehr gut. Daher dürfte es auch nicht verwundern das wir uns am vergangenen Freitag mit Elke, Paul und eben Ina zum Courtyard getroffen haben, und anschließend noch mit Ina in der Kaos- und in der Lisbon Bar waren.
Übrigens hatte am Freitag auch Ella ihren 2. Geburtstag (die Tochter von Sarah und Warrick, auf die Steffie ja mit aufpasst) und Steffie hatte aus diesem Grund schon vor zwei Wochen begonnen ein kleines Kopfkissen und eine Tasche mit Bestickungen für sie zu nähen. Sehr zu meinem Leidwesen teilweise, weil ich natürlich die Zeit am Wochenende in der sie nähte oder Schablonen für Elfen, Schmetterlinge & Co zeichnete und ausschnitt lieber mit ihr verbracht hätte, aber das Endergebnis gefällt mir sehr gut. (Siehe Fotos)

Den Samstag haben wir dann dank des sonnigen Sommerwetters, das seit Freitag herrscht, ab dem Mittag mit Ina in der Stadt verbracht und gegen Nachmittag dann, per Spaziergang, den Royal Botanical Garden unsicher gemacht. Bei unserem letzten Besuch dort war es ja noch winterlich und nur sehr wenige Pflanzen haben schon mal vorsichtig Knospen zur Erkundung ausgesand, aber diesmal stand vieles in voller Blüte bzw war auf dem besten Weg dahin. Wirklich schade das ich euch diese ganzen Eindrücke und Bilder nicht so einfach übermitteln kann… Aber ich denke ihr könnt euch einen riesigen thematisch/geografisch aufgeteilten Park/Garten mit vielen Blumen und sonstigen Pflanzen auch so gut vorstellen 😉

Sonntag sollte Steffie dann von 8am bis 10am im Haupthaus sein, um bei den Vorbereitungen für Ellas Party zu helfen, was dann aber letztendlich doch darauf hinaus lief, dass sie auch noch die Party über dabei sein sollte und erst gegen 1.30pm wieder hier im Shack war. Ich hatte zwischenzeitlich schon einen Anruf von Ina bekommen, die fragte ob wir schon Pläne für den Tag hätten, doch ich hatte mit Steffie noch nichts besprochen.
Nachdem Steffie dann wieder vom Arbeiten zurück war riefen wir Ina nochmal an und vereinbarten uns mit ihr hier in Clifi zu treffen. Nachdem wir Busse rausgesucht haben die ein Kommen ermöglichten habe ich sie dann allerdings doch auf halber Strecke abgeholt, da wir noch DVDs für den Abend haben wollten.
Ina schien von der Gegend hier im Southarm ebenso angetan zu sein wie Steffie und ich es sind und als wir ihr den Strand bei einem Spaziergang zeigten meinte sie sogar das sie jetzt eine schöne Geschichte von Tasmanien mehr zu erzählen hat (oder sowas in der Art 😉 ).

Tjaja, und da ich eigentlich schon montags Fotos und diesen Bericht online stellen wollte, es aber wegen des traumhaften Wetters und meiner Faulheit nicht geschafft habe ,kann ich euch nun zusätzlich berichten das ich gestern, nach dem Arbeiten, das erste Mal diesen Sommer wieder im Meer war. Das Wasser ist zwar noch super kalt, doch das merkt man ja zum Glück nur an den Stellen wo mein WetSuit (Neoprenanzug) nicht hinkommt. (Füße, Hände, Kopf). Es war herrlich mal wieder die Kraft der Wellen unter sich und dem Surfboard zu spüren. Sich von dem 2 meter Aufzug aus Wasser in die Höhe tragen zu lassen und dann hinter der Welle in das Tal zu fallen. Oder wenn man sich umdrehte auf dem Berg von Wasser zu reiten. Das Einzige was ich nur immer wieder vergesse ist der Salzgehalt! Habt ihr schon mal einen Mund voll Salz gehabt? So fühlt sich das an wenn man eine Welle frisches Meerwasser ins Gesicht bekommt. Brrrh…
Aber es war trotzdem so toll, dort am Meer in der Sonne, dass ich nach dem Surfen nochmal einen Spaziergang mit den Hunden gemacht habe.

Und was gestern Spaß macht kann auch heute nicht verkehrt sein. 🙂 Ich bin also auch heute nach dem Aufstehen in eine kurze Hose und T-Shirt gesprungen und habe meine halbe Stunde Jogging betrieben. Leider ist das joggen im weichen Sand ziemlich anstrengend, aber mit passender Musik (natürlich: Red Hot Chili Peppers – Snow) und DER Sonne geht auch das – und es ist herrlich.

und tschüß..

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