Auf gewundenen Pfaden nach Elafonisi

Nachdem wir gestern die Berge nur gestreift hatten und beim Baden Lust auf mehr Meer bekommen haben gönnten wir uns heute dann mal das volle Programm und so stand ein Ausflug nach Elafonisi, ganz im süd-westen, auf dem Programm. Auf dem Weg dahin ging es auf verschlungenen Serpentinen Berge rauf und runter und an jeder Ecke offenbarte sich eine noch spektakulärere Aussicht mit noch atemberaubenderem Farbenspiel als an der vorherigen. Unterwegs kehrten wir in Kefali auf ein ordentliches Schokoladeneis ein und genossen dabei die Aussicht auf das Tal zu unseren Füßen. So ein Häuschen mit Gemüsegarten (siehe Foto) hat schon seinen Reiz hier in der Gegend obwohl man an den Spuren des Waldbrandes auch die Gefahren der Bergwelt noch deutlich vor Augen gehalten bekommt. Die Frau in der Taverne, in der wir das Eis aßen erzählte, dass das Feuer erst zwei Monate her war!

Anschließend ging es weiter gen Süden und wie Boten einer anderen Welt nahemn die wilden Ziegen am Straßenrand mehr und mehr zu. Einer rettete ich vermutlich durch eine Vollbremsung das Leben. Das blöde Viech stand auf der Gegenfahrbahn, ich veringerte das Tempo, doch als ich fast auf ihrer Höhe war machte sie einen Satz und stand auf einmal auf meienr Fahrbahn um dann im Dickicht rechts zu verschwinden. Doofes Viech! Die sträunenden Katzen laufen einem schließlich auch nichts vor das Auto wenn man kommt sondern in die gegengesetzte Richtung weg… Selbstmord-Ziegen!

In Elafonisi angekommen packten wir unsere schwimm- und schnorchelsachen unter den Arm und machten uns auf zum Strand. Die Liege kostete hier mit 3,50 pro Sonnenbett und Tag etwas mehr als am gestrigen Strand (3,- incl einem Getränk), aber das Wasser entlohnte dafür. Allerdings gab es auch hier wieder nur die üblichen Verdächtigen unter der Wasseroberfläche zu sehen. Also kleine Fische in silber mit schwarzen Balken vor der Flosse, Schmerlen in verschiedenen Größen, Einsiedlerkrebse und Seeigel und verschiedene sonsige eher unspektakuläre Fische. Als absolutes Highlight ist da der vom Aussehen ver an einen Papageienfisch erinnernde Zeitgenosse zu nennen. Grünlich und länglich und mit gelben und lina Streifen längs. Und gestern natürlich der kleine Tintenfisch nicht zu vergessen!

Nach einer guten Runde Schnorcheln und einer anschließenden Extraportion Sonnenbaden und Dösen unterm Palmenschirm ging es dann langsam wieder Richtung „Heimat“. In Kolimbari (ganz im Norden Kretas) kehrten wir dann für ein Abendessen ein. Umringt von bestimmt sechs bis sieben stromernden Katzen gab es für mich mal wieder einen gemischten Teller mit Meeresfrüchten und für Nina Moussaka. (Overgine, Kartoffel, Hackfleisch mit „Becher-Mehl“ überbacken ;)). Dazu habe ich mal das Amstel Bier ausprobiert, nachdem ich bisher immer nur das Mystel hatte. Ich werde aber denke ich auch weiterhin beim Mystischen Bier bleiben. Das Amselbier ist so mild, das wird glaube ich nur für Amis gebraut :p

In diesem Sinne mal wieder ein großes Dankeschön an meine fleißigen Leser und hier noch die Bilder des Tages.
Kali nichta!