Ribe, die Stadt der Wikinger

Heute, dem vorletzten Tag unserer Reise haben wir uns auf die Westseite Dänemarks begeben, nach Ribe. Ribe ist die älteste und besterhaltene Stadt Skandinaviens. Sie war einst das bedeutendste Handelszentrum der Wikinger und eines der ersten Zentren des Christentums in in Dänemark. Auch heute noch ist die 8000 Einwohnerstadt einen Besuch wert. Die unzähligen alten Häuser versetzen einen wirklich in die Zeit längst vergangener Tag und ein Besuch auf dem 50m hohen Nordturm der Kathedrale verschafft einem einen super Überblick – und das sogar bis zum nahegelegenen Wattenmeer der Nordsee. Die 248 Treppenstufen des Aufstiegs sind es definitiv wert!

Nachdem wir vom Turm wieder unten waren und das Museum der Kathedrale besucht haben schlenderten wir durch die Fußgängerzone und genossen die Sonnenstrahlen in vollen Zügen. Trotzdem war es heute schon merklich kälter als die letzten Tage. Das frühe Abendessen nahmen wir mal wieder bei einem Italiener zu uns und bestellten beide die Spaghetti Fruti di Mare. Wohl mit die besten Spagetti Meeresfrüchte die ich bisher gegessen habe! Und vor allem verdienten sie ihren Namen wirklich. Jede Menge Muscheln, und Shrimps und Tintenfische und…
Anschließend wollten wir noch das Wikingerzentrum besuchen, das aber leider geschlossen hatte. Also ging es weiter Richtung der Insel Mandø, die man nur über einen zwei mal am Tag bei Flut überfluteten Damm mit dem Auto erreichen kann. Als wir über den Deich gefahren waren und auf den Damm zufuhren, der eigentlich eher ein Schotterweg durch das Wattenmeer war, fühlte sich Nina allerdings nicht mehr ganz wohl und wir drehten nach wenigen Metern Weg wieder um.
Anschließend fuhren wir noch weiter nach Norden, nach Esbjerg, einer 80.000 Einwohnerstadt an der Nordsee Seite und außerdem die jüngste Stadt Dänemarks.  Laut Reiseführer wird die Stadt heute von ihrem Hafen gerade zu beherrscht, leider haben wir neben dem „Industriehafen“ keinen touristischen Hafen mit Jachten oder ähnlichem gefunden. Also sind wir, da wir mittlerweile auch schon müde und durchgefroren waren, wieder zurück in die Ferienwohnung gefahren.

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