Welcome to Miami

Gestern Abend waren wir sooo müde das ich keine Gelegenheit mehr hatte noch den Bericht vom Hauptflug einzustellen. Also hole ich das jetzt, 6.42 morgens (ich kann nicht mehr schlafen und warte auf das Weckerklingeln) nach. Als wir in einem schönen kubanischen Restaurant, direkt im Park am Biscane Blvd essen waren, und auf unsere Bestellung warten mussten, wäre Nina mehrfach fast eingeschlafen :p
Aber vielleicht erzähle ich am besten in chronologischer Reihenfolge.

Als wir noch in London Heathrow in der Wartehalle saßen verging die Zeit im schneckentempo. Man beobachtete die Leute um sich herum, wie sie telefonierten, schliefen, aßen oder auch Reiseblog führten 🙂 Hinter ns holte nämlich, genau wie ich, auch sein iPad raus, schte ein Bild von der wartenden Menge und der Anzeigetafel und tippte danach in der WordPress App einige Zeile ein um der Welt seinen aktuellen Status mitzuteilen.
Nach, wiegesagt eeeendloser Zeit, erschien auf der Wartetafel endlich eine Veränderung in der Zeile unseres Fluges. „Delayed to 10.05“ stand da. Mmh, eine verschobene Abflugzeit war nun nicht gerade die Erhoffte Anzeige des Abfluggates, aber man ist ja für jede Abwechslung dankbar und solange es nur 20 Minuten sind.
Als das Gate dann irgendwan endlich angezeigt wurde gingen wir zu Gate 30 und warteten erneut auf die Kontrolle unserer Bordkarte. Drei meter weiter nochmal das Gleiche Spiel. Was auch immer der zweite Mensch prüfen muss wenn der Erste schon auf die Flugnumer geschaut hat, und man selbst ja auch bei der Reihe ansteht die den eigenen Flug anzeigt…
Um die Ecke angekommen, an der zweiten Kontrolle, wurden stichpunktartig Reisende herausgewunken und einer Sicherheitskontrolle unterzogen. Einer extremst penibelen Sicherheitskontrolle! Nicht nur das man das ja jetzt schon alles in mehrfacher elektronischer Form hinter sich gebracht hatte, nun wurde das Handgepäck nochmal im vier-Auge-Prinzip Kleidungsstück für Kleidungsstück untersucht. Schön wäre übrigens wenn das wenigstens hinter einem Vorhang geschehen würde. Schließlich kann man ja wenigstens etwas Würde und Privatsphäre versuchen zu bewaren! Ich weiß jetzt jedenfalls das der eine junge Typ ne ziemlich helle Taschenlampe im unteren Fach seines Rucksackes hatte und die andere Frau in der weißen Tüte… Ihr wisst was ich meine.
Übrigens, der Einduck mag täuschen, aber bis auf den „Quotenweißen“ waren alle Kandidaten etwas dunkelhäutiger und mit Bart oder langen Haaren! Vllt bin ich deswegen durchs Raster gerutscht…

Kurz vor abflug, als erzählt wurde in welchen Gruppen der Flieger zu besteigen sein wurde dann noch mitgeteilt das das Bordentertainment System leider ausgefallen sein und man bitte um Nachsicht. sie versuchen es unterwegs neu zu starten, vielleicht hilft das was. Es sei vorweggenommen, es half nicht wirklich was. Aber auf nem 9 Stunden Flug braucht man das ja auch nicht. Hallo? Soll ich 9 Stunden lang die Nähte des Sitzes vor mir zählen? Ihr könnte eich das Raunen der Menge vorstellen das diese Ansage, mehrsprachig, kommentierte! 😉
Als wir das Flugzeug dann betraten stellte ich fest, dass die nette Dame in Hannover meine Frage „Könnten wir bitte einen Fensterplatz kurz hinter dem Flügel bekommen“ für den ersten, kurzen Flug nach Heathrow ausführte, für den eigentlichen Flug nach Miami aber vergaß/ ignorirte / nicht verwirklichen konnte. Wir saßen also in Reihe 40 Plätze D und E der 474-200. Für Alle die den Kabinenplan nicht vor Augen haben, das ist ziemlich weit hinten in der mitte! Beide Fenster sind etwa drei bis vier Plätze plus den jeweiligen Gang entfernt!
Zwischendrin ging das Bordsystem immer mal kurz auf einigen Bildschirmen, wurde dann wieder ne stunde neu hochgefahren und ging daraufhin nur noch auf anderen. Die vier Flme die ich zu Begin kurz durchzappen konnte waren irgendwelche alten, unbekannten Schinken. alternativ gab es es aktuelle Flugposition auf einer Karte zu sehen, wenn man zu den Glücklichen gehörte deren Displays gerade gingen 😉
Wir schauten also die selbst mitgebrachten Folgen von Heros (einer Serie) auf dem iPad und erfreiten uns auch an Pixars Kurzfilmen. Der Travelmode der Wachever App machte sich also bezahlt!

Rechts neben mir war ein Platz frei und daneben saß Laura, eine junge juristin aus der Schweiz. Sie flog von Bern über London und Miami nach Quito in Ecuador um dort vier Wochen lang ihr Patenkind zu besuchen und das Land zu sehen. Wir drei unterhielten uns lange und das verkürzte die Flugzeit wenigstens etwas denn sie schien sich zu ziehen wie Kaugummi. Als ich sie fragte ob es in Ecuador irgendwas interessantes zu Essen gab, meinte sie übrigens Meerschweinchen und Yaguarlocro. Ein Speise aus Innereien garniert mit Blut. Das muss ich uuuunbedingt mal probieren wenn ich da bin… das Meerschweinchen 😉

Als wir den Atlantik irgendwann endlich übeflogen hatten und Richtung Bosten und dann New York waren schien das kleine Flugzeig auf der Positionskarte wie festgetackert. Es bewegte Sich einfach nicht.
Immerhin hatten wir aber nur immer mal geringe Turbolenzen und so war es ein ruhiger Flug. übrigens haben wir wohl noch nie so gutes Flugzeugessen gehabt! Das war wirklich genießbar! Also American Airlines, was ihr mit dem Bord Entertainment versaut habt, habt ihr am Essen wieder gut gemacht 😀

In Miami gelandet hat es lange gedauer bis wir endlich durch die Passkontrolle waren, unsere Fingerabdrücke hinterlegt hatten, das Erkennungsdienstliche Foto abgegeben hatten und die prüfenden Fragen des Beamtßen beantwortet hatten.
Dann ging es den Kofer holen der schon neben dem Band in einer großen Menge anderer Gepäckstücke wartete.
Nachdem wir Laura veranschiedet hatten holten wir den Mietwagen, auch wieder nach längerem warten, sodass wir etwa gegen fünf Uhr im Hotel in Downtown waren.

Das Hotel wirkt von innen und außen etwas heruntergekommen, scheint aber vor kurzen erst einen Mitarbeiter zu Ikea geschickt zu haben, denn im Bad gibts einen recht neuen Duscjvorhang den man kennt undim Gang hängen dunkle HolzJalousien die ich auch im Schlafzimer zu hause habe.

Nachdem wir dann Abendessen waren suchten wir in der Umgebung noch nach einem günstigen Stellplatz für das Auto, denn der Parkplatz am Biscane Blvd den ich über Google Streetview im vorhinein ausgesucht hatte kostet $6,- für zwei Stunden.
Ein, zwei Blocks weiter haben wir nun nen Parkhaus gefunden das für $4,- das Parken über Navh bis 9a.m. Anbietet. nach dem Frühstück müssen wir also schnell das Auto holen…

Insgesamt also eine recht erfolgreiche Anreise in die USA.

Was der erste Tag heute bringt wissen wir noch nicht, dass wir gleich entschieden.

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