Ich glaube ich brauche urlaub vom Urlaub

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Hi und sorry, dass ich mich die letzten Tage gar nicht wirklich rege hier im Blog bewegt habe. Die Tage werden, obwohl ich ja eigentlich Urlaub habe, immer voller. Ich […]

Hi und sorry, dass ich mich die letzten Tage gar nicht wirklich rege hier im Blog bewegt habe. Die Tage werden, obwohl ich ja eigentlich Urlaub habe, immer voller. Ich kann zwar abends im Bett manchmal gar nicht recht sagen was ich genau den Tag über getrieben habe, aber viel Zeit für das was gemacht werden musste war dennoch nicht.
Aber was klage ich urlaubsgebeutelter Kerl hier eigentlich so. Sollte ich doch lieber genießen das ich hier bin *gg*

Wie auch immer, als Entschädigung für meine tagelange Abwesenheit hier habe ich euch nun ein großes Packet frischer Bilder zu präsentieren und ich werde mich gleichsam auch bemühen reichlich tagesbeschreibende Buchstaben zuzufügen.

Also, fangen wir glaube ich am Besten mal vorne an; genauer gesagt an meinem Geburtstag. Den Steffies Geschenk hat trotz zweimaligen Einsatzes seine Aktivität noch nicht eingestellt. „Mmh, tolle Beschreibung“, denkt ihr jetzt sicher. Daher ratet mal was es ist..

Nein, keine DVD in englischer Sprache.. auch kein Moskitonetz mit großkalibriger selbstschussanlage und Schalldämpfer add-on für besonders geruhsamen Schlaf.. Es ist ein Gutschein! *freu* Ein Gutschein für drei Abende des 10-days-on-the-island Festivals das hier gerade auf Tasmanien statt findet. Großartig!

Letzten Sonntag war der erste Akt: Kurzfilmabend oder bessergesagt „Far Flung Flicks“, wie es laut GigGuide richtig heißt.
Auf dieses Event haben wir uns beide am meisten gefreut, leider war es dementsprechend auch enttäuschend was sie gezeigt haben.
Insgesamt gab es sieben Kurzfilme zu sehen. Zwei animierte, fünf reale – sechs aus Tasmanien, einer aus Neuseeland.
Und, um die Spannung gleich vorweg flach zu halten, der aus Neuseeland hat mir am Besten gefallen. Daher will ich auch nur diesen kurz beschreiben, denn sowohl die Dokumentation über lesbische Zwillingsschwestern aus Hobart und ihre Erfahrungen mit deren Mitmenschen und Ihre Entwicklung und Beziehung untereinander, als auch die restlichen Filme (allesamt Dramen) von einem Scheidungskleinkind das nicht nachvollziehen kann was ihren Eltern für Gründe haben sich Scheiden zu lassen ….. waren interessant. Übrigens haben die beiden Mädels immer von „gay“ gesprochen. Das laut meinem Schulenglisch ja lediglich „schwul“ heißt! Ich weiß ja nicht ob es im ‚Hobartenglisch‘ kein „lesbian“ wie im Rest der englischsprachigen Welt gibt oder ob das dann männlicher klingen sollte… wie auch immer.. der Neuseeländische Film war der Beste, wie ich finde. Nicht nur das er meiner Meinung nach am hochwertigsten Produziert war, er hat auch das Problem, mit dem ja die meisten „independent“ Kurzfilme zu kämpfen haben, nämlich viel zu wenig Dialoge, am Besten gelöst. Es gab einfach keinen einzigen Dialog. Cool ne *gg*

Aber der Film handelte nicht etwa von einer Reihe taubstummer Menschen sondern von zum Leise sein verurteilten. Er handelte von einer handvoll Neuseeländischer Soldaten die sich zur Zeit des zweiten Weltkriegs im Häuserkampf befinden.
Zu Beginn sah man wie sie mit äußerster Vorsicht in ein zerbombtes Gebäude eindringen und sich kurz darauf dort niederlassen. Jeder bewachte eines der Fenster oder eine Tür des Raumes in dem sie kauerten. Mit der Zeit fragte man sich, „und wann gehen die weiter“ oder „und wann kommt mal jemand und sie schießen“. Und genau in diesem Moment fängt die eigentliche Handlung an. Einer der Soldaten schmeißt ein Steinchen zu seinem Kameraden um dessen Aufmerksamkeit zu erlangen und… und zieht eine Fratze. Der andere erwider und so schaukelt sich das Ganze langsam auf. Jeder versucht die anderen im Grimassen schneiden zu übertrumpfen während die anderen natürlich versuchen nicht laut zu lachen….

Ich kann euch versprechen, lachen ist nicht nur ansteckend wenn man es hört, nein, auch wenn man es nur sieht… Der Kinosaal hat herzhaft gelacht und wir mit ihm…

Am nächsten Tag, dem Montag, gab es dann gleich die zweite der drei Vorstellungen, für die ich Tickets bekommen habe. Ein Konzer der afrikanischen Sängerin Lura.
Glücklicherweise lag mittags eine Karte der Post im Briefkasten das ich ein Packet abholen kann, und ich ahnte schon was es war. Schließlich wartete ich schon seit fast einer Woche ungeduldig auf meine Bestellung aus Sydney! Meine neue Digikam war endlich da. Eine prachtvolle Fujifilm Finepix S9600. Das Spitzenmodell bevor die dSLR (digitale Spiegelreflex) von Fuji anfangen. Wenngleich der Preis den einiger günstigerer digitalen Spiegelreflexkameras überstiegen hat, hier habe ich ein leistungsstarkes Objektiv (28-300mm vgl. m. Kleinbildkamera / 1:2.8 – 4.9) gleich dabei und außerdem 9 Megapixel. Vergleichbare dSLR`s mit 9MP wären weitaus teurer gewesen und einen Ring zur Fokussierung sowie einen für den Zoom habe ich hier auch. Daher habe ich mich nach langem Überlegen doch nochmal dafür entschieden eine Kompacktkamera zu kaufen. Denn Sie kann alles was eine dSLR auch kann, mal von der Nutzung von Wechselobjektiven abgesehen.

Hier mal ein paar Fotos meines neuen Babys, weitere Infos und technische Daten findet ihr hier – (falls jemand interessiert ist).

Nun ja, zurück zu Lura. Das Konzert war einfach klasse. Die Musik war mal etwas anders als man es normalerweise so im Radio hört (wobei ich zugeben muss, das ich auch eher selten bei einem Sender hängen bleibe, der afrikanische Musik mit karibischem Flair spielt) und hat durch die gute Rhythmik von Schlagzeug und Trommler einfach zum „mitzappeln“ aufgefordert *gg*. Und Luras Stimme hat einfach super zu dem Ganzen gepasst. Sie schien in einer dem Französischem ähnlich klingenden Sprache zu singen. Steffie meinte später das es evtl. Suaheli sein könnte. Ich weiß es leider nicht genau.
Jedenfalls haben wir uns im Vorfeld mit zwei Pärchen unterhalten, die sich zu uns beiden an den Tisch gesetzt haben. Einer der Männer hat dann auch die beiden Fotos von Steffie und mir gemacht.

Da ich an diesem Abend eigentlich auch bei Elke Babysitten sollte und Paul sich auch schon wieder auf mein Kommen und das damit verbundene Legobauen gefreut hat, haben wir das dann kurzerhand auf Dienstag verschoben. Montags hat Elke momentan einen Kurs bei dem es um die hiesigen Vorschriften beim Neu-, An- und Umbau von Gebäuden geht. Aber Dirk kam am Dienstag von einer Geschäftsreise aus China wieder und da hatte die beiden überlegt ob sie evtl auch in den Pacific Cristal Palace (wo wir am Vorabend bei Lura waren) gehen um sich dort ein Konzert anzuschauen. Nun ja, und da kam meine Tätigkeit als Babysitter ins Spiel.
Ich konnte mir glücklicherweise ein Auto von Sarah und Warrick leihen und bin dann am frühen Abend, gegen 4, rüber nach Taroona gefahren. Die letzten Male haben ich dann auch anschließend noch bei Elke im Haus übernachtet, aber da ich ja diesmal eine Auto hatte und sich Steffie vom Kreislauf her und so nicht ganz ok fühlte, beschloss ich nachts auch wieder zurück zu fahren.

Da ich Montags schon mit Denis hier auf dem Grundstück gearbeitet hatte, hatte ich dann auch sogar mal bis Donnerstag frei und habe somit den Mittwoch genutzt, um meine neue Digicam endlich mal im Makrobereich auszuprobieren (für diesen Zweck habe ich sie schließlich überwiegend gekauft). Ich habe mir zwar gestern noch einen Satz Nahlinsen bestellt (4 Stück: +1, +2, +4, +10 dioptrin) und ich hoffe das ich sie auch kombiniert einsetzen kann, aber ich denke auch die verringerte Nahgrenze von jetzt nur noch 1cm!! ist nicht schlecht (wie man hoffentlich auf den Fotos sieht). Sie sind zwar Ausschnitte, daher ist die Qualität teilweise etwas „grob“, aber mit den neuen Linsen wird das hoffentlich nicht mehr nötig sein. … Wenn ich mir vorstelle das ich mit evtl +17 dioptrin und 300mm Tele aus nur 17cm eine Spinne aufs Display nehmen kann… Dann kann man glaube ich sogar sehen wann sie zu letzt beim Frisur war und ob sie sich heute morgen schon die Zähne geputzt hat *gg*

Da es die Woche sonst nichts weiter zu berichten gab, gestern habe ich mal wieder mit Denis gearbeitet, lasse ich es hiermit wieder gut sein und entlasse euch mit ein paar abschließenden Fotos von Steffies und meiner Inselrundfahrt von vergangenem Sonntag.

Alles liebe Euch und nutzt bitte die Kommentarfunktion einfrig, das gibt mir das anspornende Feedback weitere Bilder und Texte zu bloggen.

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